Greenspan outet sich als Goldfan

Greenspan outet sich als Goldfan

Für den ehemaligen Fed-Chef Alan Greenspan ist Gold noch immer eine erstklassige Währung. "Gold ist eine Währung. Es ist gewiss noch immer eine erstklassige Währung. Keine Fiatwährung, einschließlich des US-Dollars, kann es mit ihr aufnehmen", sagte Alan Greenspan, Ex-Chef der US-Notenbank Fed, in einer Rede vor dem Council on Foreign Relations (siehe Video im Anschluss). Das council war von dieser Aussage anscheinend nicht so begeistert, denn diese Passage scheint im offiziellen Mitschnitt nicht mehr auf, wie das Online-Portal "Zero Hedge" berichtet. Greenspan erklärte, dass sich Chaos und Tumult seit jeher auf den Goldpreis niedergeschlagen hätten. Gold habe einerseits einen Rohstoffpreis, der – so wie beispielsweise jener von Kupfer – in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sinke. Doch das Edelmetall habe andererseits intrinsische monetäre Züge, weshalb es ohne Garantie von Dritten akzeptiert wird. Warum sollten die Notenbanken sonst Gold kaufen, wenn es keinerlei Zinsen abwirft und nur Lagerkosten verursacht, fragte der ehemalige Fed-Chef gab die Antwort gleich selbst: Gold diene als Absicherung, da Zweifel an der Glaubwürdigkeit der heutigen Währungen bestehen würden.

 

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